Regierung erwägt Einführung eines “Internetausweises”
Wie die Rheinische Post berichtet, lägen ihr Informationen vor, wonach in der Bundesregierung über die Einführung eines “Internetausweises” nachgedacht würde, mit dem Nutzer leichter identifiziert und zurückverfolgt werden könnten.
Der Unions-Politiker Wolfgang Bosbach fordert zudem die Einführung einer Internet-Polizei. Er sagte dazu: “Wir brauchen mehr verdeckte Ermittler, die als Internet-Patrouille im Netz kriminelle Machenschaften aufspüren.” Das Internet biete zwar eine fantastische Vielfalt, sei jedoch auch “Quelle für Kriminalität, Terrorismus und ziemlich viel Schmutz.” Die neue Bundesregierung müßte daher die Landeskriminalämter und Staatsanwaltschaften sowohl technisch als auch personell verstärken.
Update: Nach einer Meldung von heise.de dementiert das Innenministerium die Meldung der Rheinischen Post. Pläne zur besseren Rückverfolgbarkeit von Internetnutzern lägen nicht vor, sagte eine Sprecherin von Innenminister Schäuble.
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Andreas | 08. Apr 2010 | Antworten
Klar das dies niemals eingeführt wird. Der Personalbedarf wäre eindeutig zu hoch und die Qualifikation zu niedrig. Und das “echte” Problem, nämlich die ganzen Fake und Betrügerischen Anmeldungen, würden eh nicht in den Staatsdienst fallen. Ich arbeite schon seit Jahren als Online Ermittler und finde kaum vernünftige Zustimmung bei den Behörden. Also bleibt es in privater Hand und das ist für mich natürlich gut so…:-)