Dolly Buster: Internetpornos sorgen für Krise in der Erotikbranche
Der Ex-Porno-Star Dolly Buster glaubt die Erotikbranche wird aufgrund der Amateur-Pornos im Internet in eine schwere Krise rutschen.
Hohe Umsatzrückgänge bei den Verkäufen von Porno-DVDs – verursacht durch Amateur-Pornos im Internet – würden die Erotikindustrie in eine schwere Krise stürzen, so die 39-jährige gegenüber der Süddeutschen Zeitung (SZ). Die Amerikaner würden es als unheimlich interessant finden, sich selbst beim Sex zu filmen und diese Aufnahmen dann kostenlos ins Internet zu stellen, sagt der Ex-Star und in den USA hätte die Erotikbranche schon um staatliche finanzielle Hilfe gebeten.
Aber Dolly Buster sieht nicht nur das Internet als Problem, auch der Preisverfall durch den Euro sei Schuld daran, dass die Branche immer weniger verdient. Dolly Buster ist jetzt nur noch als Produzentin tätig, ihren letzten Film als Darsteller hat sie vor 10 Jahren gemacht. “Wir sind Marktführer in Deutschland. Aber auch uns geht es immer schlechter. Wir werden uns von einigen unserer 12 Mitarbeiter trennen müssen.”, klagt die Unternehmerin gegenüber der SZ. “Bei DVDs gibt es einen Preisverfall. Durch den Euro wurde alles teurer, nur die Pornos nicht.”
Anfang Januar hatte bereits die Pornobranche der USA um staatliche Hilfen angesucht. Larry Flynt, Herausgeber vom Hustler, bat um eine finanzielle Hilfe in Höhe von fünf Milliarden Dollar. Aber Flynt sieht gegenüber Buster nicht das Internet als Wurzel des Übels: Wegen der Wirtschaftskrise sind die Amerikaner einfach zu depressiv um noch sexuell aktiv zu sein.
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Rudi | 02. Feb 2009 | Antworten
da sieht man mal, wie sehr die Zeit an der guten vorbei gegangen ist.
“Die Amerikaner würden es als unheimlich interessant finden, sich selbst beim Sex zu filmen und diese Aufnahmen dann kostenlos ins Internet zu stellen”
Ja sag a mol Frau Buster…..die gibt es mittlerweile auch schon zu Hauf in Deutschland. Vielleicht doch einmal vor die Ladentheke treten und mal das Umfeld erkunden.
Komisch | 13. Feb 2009 | Antworten
Der Artikel ist etwas seltsam formuliert. Man könnte schnell auf den Gedanken haben, die Frau Buster sei generell kein Freund der “Internet-Pornos”, dabei ist sie auch auf dem Terrain aktiv.