Sex-Konzern Hustler macht Jagd auf illegale Porno-Downloader
Waren es sonst immer die MP3-Piraten und Kinofilm-Diebe die oftmals mit polizeilichen Ermittlungen rechnen mussten, so müssen auch immer mehr die diejenigen sich fürchten, die illegal Pornofilme und Pornobilder downloaden.
Der internationale Sex-Konzern Hustler will jetzt konsequent gegen diese Raubkopierer und Piraten vorgehen. Wer z.B. dabei erwischt wird, wenn er sich Hustlerfilme via eMule oder BitTorrent herunterlädt, muss zukünftig mit kostenpflichtigen Abmahnungen rechnen.
Hustler hat hierfür die Augsburger Firma Media Protector engagiert um die Downloader zu identifizieren.
Die Firma Media Protector sammelt im grossen Stil die IP-Adressen von Nutzern der Tauschbörsen, die diese copyrightgeschützten Daten herunterladen und meldet diese an die Staatsanwaltschaft weiter.
Wie der Media Protector-Gründer Rainer Strassmeier berichtet, wurden alleine in Deutschland bereits mehr als 200.000 Verstösse gegen das Copyright festgestellt.
Mag dieses Vorgehen auch für die Erotikwebmaster positiv sein – durch kostenlose oder illegale Downloads schmälert sich der mögliche Umsatz – so gibt es aber auch heftige Kritik gegen diese Praxis. Oftmals sind die gesammelten Daten nicht zuverlässig und auch die Forderungen sind oftmals sehr überzogen. Dennoch zahlen viele die erwischt wurden – nur um möglicherweise peinlichen Gerichtsverhandlungen aus dem Weg zu gehen.
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