PayPal – oder wie werde ich die Konkurrenz los
Nun, das Zahlungssystem PayPal ist eigentlich fast jedem Webmaster bekannt. Ebenso ist bekannt, dass PayPal nicht für erotische Inhalte genutzt werden darf. Mittlerweile haben aber viele einen Account bei PayPal, um zB einige Zahlungen unkompliziert zu veranlassen, oder weil es oftmals keine andere Zahlungsmöglichkeit gibt, ausser PayPal.
Soweit so gut.
Aber man kann PayPal auch sehr gut nutzen, um die Konkurrenz loszuwerden, bzw ein wenig zu ärgern. Dieses ist einfach und problemlos möglich.
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1) Domain registrieren, Impressum der Konkurrenz drauf und einen Hinweistext, dass Erotikdienstleistungen auch per PayPal geleistet werden können.
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2) Domain bei PayPal anschwärzen
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3) Ein wenig warten und die Konkurrenz ist ihren PayPal-Account los
Das geht nicht?
Natürlich geht das. In ähnlicher Form ist dieses bei uns passiert. Wir bieten ja u.a. auch einen Impressumservice an. Ein Kunde von uns hat einen Escortservice betrieben. Er hat unser Impressum auf seiner Seite, welche sich gerade im Aufbau befand.
Zudem hat er auf seiner Webseite vermerkt, dass Dienstleistungen u.a. auch via PayPal möglich seien. Wohlgemerkt hat er noch keinen PayPal-Account besessen, sondern war noch dabei die Webseite aufzubauen und hatte nur etwas Text auf seiner Seite und eben den Hinweis, über welche Zahlungssysteme ein Payment möglich sein sollte.
Auf jeden Fall bekamen wir eine Mail von PayPal, unser Account sei gesperrt, die Guthaben eingefroren und irgendwann in den nächsten Wochen würde man uns das Geld überweisen und den Account schliessen.
Da wir uns keiner Schuld bewusst waren, niemals irgendwelche Zahlungen für Erotik über unseren Account geflossen sind, haben wir uns an PayPal gewandt. Man teilte uns dann die Domain mit, wo man den Text gelesen hätte. Um irgendwelche möglichen und/oder zukünftigen Zahlungen zu vermeiden, sei der Account gesperrt worden.
Es folgten wochenlange Telefonate und Mails – immer mit Standardantworten und keinerlei Bezug auf unseren Hinweis, die Domain würde uns nicht gehören (In den Whoisdaten war auch der eigentliche Besitzer eingetragen). Alles das hat PayPal nicht interessiert. Telefonisch wurde man immer an die Supportmail verwiesen. Via Mail kamen immer nur Hinweise, es gäbe ein Problem und wir sollten dieses lösen.
Nun, es kam wie es kommen musste – PayPal hat den Account gelöscht.
So einfach ist es also, PayPal-Accounts von anderen sperren zu lassen und deren Guthaben wochenlang einzufrieren. Bei uns war es natürlich ein Versehen und unser Kunde hat sich vielmals dafür entschuldigt – aber wenn jemand jetzt einem anderen etwas ärgern will – PayPal macht es sehr einfach.
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trustadvert | 24. Nov 2008 | Antworten
Oje, mit PayPal hatte ich auch schon Kämpfe ausgetragen. Die sind der Horror!
Ob es allerdings gut ist, solche “Howtos” zu veröffentlichen weiß ich nicht, gibt ja leider genug Irre da draußen.
trust