60 Millionen Euro für Jugendschutzfilter
In Australien hat es ein 16-jähriger Schüler innerhalb von 30 Minuten geschafft, einen rund 60 Millionen Euro teuren “Pornofilter” zu knacken, meldet heute das Nachrichtenmagazin Spiegel Online.
Dieses war den IT-Spezialisten natürlich oberpeinlich und so wurde innerhalb kürzester Zeit nachgebessert und eine neue Version zum Download angeboten. Diese Version war dann auch sicherer als die erste Version – der Schüler brauchte nämlich nun ganze 40 Minuten, um den Schutz auszuhebeln.
Wieder einmal ein sehr gutes Beispiel, wie sinnlos solche Vorkehrungen sind. Will man etwas regulieren, so wird es noch interessanter, diese Regulierung zu umgehen. Diese 60 Millionen wären sinnvoller in andere Projekte – z.B. Jugendförderprogramme – investiert worden.
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